MedAT-Vorbereitung: Der ultimative Guide

Auf dieser Seite haben wir die besten Vorbereitungsstrategien, Tipps und Tricks für deine perfekte MedAT-Vorbereitung zusammengetragen. Lese dir die Informationen gerne von Anfang bis Ende durch, oder beginne bei einem Thema deiner Wahl

Du findest auf dieser Seite Antworten zu den Vorbereitungsunterlagen des MedAT, zur optimalen Dauer der Vorbereitung, ob Kurse für den MedAT sinnvoll sind, wie viel Prozent du erreichen musst, um den MedAT zu schaffen und vielem mehr.

Inhaltsverzeichnis

1. Braucht man überhaupt eine MedAT-Vorbereitung?

Als Vorbereitung auf den MedAT bezeichnet man das Lernen auf die medizinische Aufnahmeprüfung in Österreich. Je nachdem ob man Zahn- oder Humanmedizin studieren möchte, nimmt man entweder am MedAT-H oder am MedAT-Z teil. Das Ziel der Vorbereitung ist es, am Testtag ein besseres Ergebnis zu erzielen als die meisten anderen Personen, die sich für die selbe Universität beworben haben und im selben Kontingent teilnehmen.

Die medizinische Aufnahmeprüfung in Österreich ist eine der härtesten Aufnahmeprüfungen in Europa. Es nehmen insgesamt 10 mal mehr Personen am Test teil, als am Ende zugelassen werden. Deshalb bedarf es einer guten Vorbereitung auf den MedAT, damit man besser ist als die Konkurrenz. Das ultimative Ziel ist es dabei, einen Studienplatz zu erhalten.

Eine sehr gute MedAT-Vorbereitung ist für eine Zusage bei der Aufnahmeprüfung essentiell. Es gibt viel Forschung, die das bestätigt. Die Texte auf dieser Seite wurden mit Zuhilfenahme mehrerer wissenschaftlicher Studien verfasst.

Wir haben dir die wichtigsten wissenschaftlichen Studien für die MedAT-Vorbereitung hier aufgelistet.

Wissenschaftliche Studien zur MedAT-Vorbereitung

2. Notwendige Lernunterlagen für die MedAT-Vorbereitung

Du hast dich entschieden den MedAT zu machen. Doch mit welchen Lernunterlagen solltest du dich vorbereiten? Einen Mangel an Anbietern gibt es nicht. Du hast quasi die Qual der Wahl. Es gibt verschiedene Arten von Vorbereitungsunterlagen und Unterstützung bei der MedAT-Vorbereitung:

  1. Bücher
  2. e-Learning
  3. Unterricht (Vorbereitungskurse)

Bücher für den MedAT

Egal wie allgegenwärtig das Internet ist und wir alle iPads und Smartphones haben. Für eine ordentliche Vorbereitung ist ein echtes Buch unbedingt notwendig. Um etwas begreifen zu können sollte man seine Lernunterlage anfassen und darauf seine Notizen anfertigen können. Darum empfehlen wir dir wärmstens etablierte Bücher zu den Testteilen zu kaufen und sie als Grundlage für deine Vorbereitung zu verwenden.

Bücher für den BMS

Beim BMS ist es von allen Testteilen des MedAT am wichtigsten, ein gutes Buch zu haben. Da die Themen des Wissensteils beim  MedAT sehr breit gefasst sind, kann man sich viele gute Bücher zu den einzelnen Themenbereichen holen:
Biologie

Chemie

Physik

Mathematik

  • Für Mathematik genügt dein Schulbuch aus der Oberstufe allemal.

Wichtig ist: Dies sind alles Bücher für Mediziner oder für die Schule, die nicht speziell für den MedAT geschrieben sind. Unsere Hauptempfehlung ist für diesen Teil des Tests ist daher das Lernskript für den BMS. Das ist das Buch von Deniz Tafrali gedruckt vom Elsevier Verlag und seit Jahren ein Bestseller auf dem Markt (+10.000 verkaufte Exemplare). Das Lernskript beinhaltet alles an Wissen, was du für den BMS kennen musst und ist darüber hinaus noch mit einem Lernplan und den Altfragen-Themen der letzten Jahre geschmückt.

Bücher für die KFF, SEK und TV

Für die anderen Testteile des MedAT empfiehlt es sich ebenfalls, ein Buch zu besitzen. Besonders wichtig ist das, wenn ihr den MedAT zum ersten Mal schreibt. Warum?

Es gibt den sogenannten “Warm up-Effekt”. Der Warm-up-Effekt ist die zeitliche Verzögerung, die entsteht, wenn man eine Aufgabengruppe bei einem test (z. B. Wortflüssigkeit beim MedAT) bearbeiten muss, die mal zum allersten Mal sieht. Dadurch braucht man insgesamt für alle Aufgaben länger und erreicht im Schnitt schlechtere Ergebnisse, als wenn man den Aufgabentyp schon kennt.

Um diesen Effekt zu vermeiden und um gute, wertvolle Tipps für deine MedAT-Vorbereitung zu erhalten, empfehlen wir dir hier, auch ein Buch zu kaufen.

Du kannst dir hier auch Bücher einzeln kaufen, oder aber du holst dir ein Komplettbuch für die restlichen Testteile des MedAT. Auch hier hat wieder Deniz Tafrali und der Elsevier Verlag sowohl für den MedAT-H als auch den MedAT-Z ein Buch für dich rausgebracht:

e-Learning, Online MedAT Vorbereitung, Lernplattform oder Lernportal?

In der heutigen Zeit der digital natives ist das Internet als Quelle für Wissen nicht mehr wegzudenken. Ebenso sind Online Lernunterlagen und e-Learning für den MedAT Standard. Wie du die richtigen Übungen und Aufgaben für den MedAT findest, erfährst du in diesem Teil des Guides.

Kostenlose Übungen

Das Problem ist es nicht Aufgaben zu finden. Eine kleine Google Suche mit dem Suchbegriff “kostenlose aufgaben medat” wird dir zeigen, dass es so viele Aufgaben gibt, dass du die Übungen für den MedAT eigentlich ohne einen Cent auszugeben in einer großen Menge im Internet zusammensuchen kannst.

Das Problem dabei ist, dass die Qualität der meisten Aufgaben nicht gleich bzw. nicht gut ist. Außerdem sind es meistens auch einfach nur Übungen. Es gibt keinen gekoppelten Lernplan, keine Erklärvideos und kein Skript oder eine Anleitung mit Bearbeitungsstrategien oder Lerntipps. 

Daher empfiehlt es sich, sich eine vollständige Lernplattform zu nehmen, die ein All-in-One-Paket beinhaltet.

Kostenpflichtige Online Vorbereitung für den MedAT

Mittlerweile gibt es viele Teil- und Komplettanbieter von MedAT-Vorbereitungsunterlagen die auch eine Lernplattform anbieten. Nicht ohne Grund: Viele Teilnehmer lieben Online MedAT-Vorbereitung und nutzen es auch gerne.

Zu diesem Thema haben wir einen separaten Guide geschrieben, den du auf der Unterseite Online MedAT-Vorbereitung Guide findest.

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get to med Elité

Unsere Lernplattform. Komplett (BMS, TV, KFF, SEK). Umfassend (100 x Videos). Ausführlich (+10.000 Aufgaben zu allen Testteilen).

Testsimulationen

Bei der MedAT-Vorbereitung darf eines auf gar keinen Fall fehlen: Testsimulationen. Es ist essentiell, dass du mindestens 4 – 6 Testsimulationen im Rahmen deiner Vorbereitung durchführst.

Lese unsere Text über Testsimulationen, wenn du genau wissen möchtest, warum Testsimulationen so wichtig sind.

Wenn du wissen möchtest welche Testsimulationen gut sind, empfehlen wir unsere Testsimulation Alpha:

Unterricht (Vorbereitungskurse)

Weniger essentiell als Testsimulationen, aber umso umfassender sind MedAT-Vorbereitungskurse oder anderweitiger Unterricht für den Aufnahmetest. Je nach Form des Unterrichts kann diese Lernmethode entweder einen großen Schub in der Lernkurve bringen, oder ein großes Loch in der Geldbörse verursachen. Im folgenden haben wir Formen des Unterrichts aufgelistet und für dich nach ihrer Nützlichkeit bewertet:

  1. MedAT-Vorbereitungskurse
  2. MedAT-Webinare
  3. MedAT-Mentoring

MedAT-Vorbereitungskurse - geringer Effekt, hohe Kosten

Die älteste und bekannteste Form des Unterrichts für die Aufnahmeprüfung sind MedAT-Vorbereitungskurse. Bei diesen Veranstaltungen unterrichtet ein Trainer, meist selbst ein Medizinstudent, eine Gruppe von Personen, die den MedAT absolvieren möchten, wie er eine Schulklasse unterrichten würde. Am häufigsten handelt es sich bei um Kurse während der Schulferien (Semester-, Pfingst- und Osterferien) die meist 3 – 5 Tagen dauern. Oft werden die Testteile KFF, SEK und TV gelehrt – BMS wird aufgrund des Umfangs des Stoffes meist nicht angeboten. Der Vortragsstil ist für gewöhnlich Frontalunterricht.

Klassische Vorbereitungskurse sind dafür bekannt, dass sie sehr teuer sind und keinen großen Effekt auf das Ergebnis beim MedAT haben. Das haben viele wissenschaftliche Studien bereits festgestellt. Ein kleiner Blick auf die offizielle Seite der Aufnahmeprüfung (medizinstudieren.at) zeigt eine Liste an Studien, die allesamt zum Schluss kommen, dass Vorbereitungskurse nur einen marginalen Effekt haben.

Anders verhält es sich mit mehrtägigen Testsimulationen, die von einem erfahrenen Trainer begleitet werden. Hier ist die Studienlage klar: der Retest-Effekt, also das Simulieren von Prüfungen vor der eigentlichen Prüfung, hat sehr wohl einen großen Effekt auf das Ergebnis beim MedAT. Hier eine Studie zum Thema vom Erfinder der Aufnahmeprüfung MedAT Martin Arendasy (zur Studie).

MedAT-Bootcamp - ein MedAT-Kurs, der tatsächlich etwas bringt

Auf dem Prinzip des Retest-Effekts basierend haben wir unser MedAT-Bootcamp erschaffen. Bei dieser speziellen Veranstaltung zum MedAT führst du am 1. Tag eine vollständige Testsimulation durch, die bis zum nächsten Tag vollständig ausgewertet wird. Basierend auf dieser Auswertung wirst du dann zwei Tage lang exakt in den Themen unterrichtet, in denen du Schwächen hast. Am 4. Tag führst du eine zweite Testsimulation durch und begutachtest dein Ergebnis mit dem Trainer. Für gewöhnlich steigt dein Ergebnis in kurzer Zeit um 10 %. Informiere dich hier über das MedAT-Bootcamp.

MedAT-Webinare - guter Effekt, geringe Kosten

Während der Corona-Pandemie ist eine neue Art des Unterrichts entstanden: MedAT-Webinare. Bei dieser Unterrichtsform wirst du über eine längere Zeit (meist mehrere Wochen) online in den Themen des MedAT unterrichtet. Sehr interessant ist, dass man mit dieser Form des Unterrichts auch den umfangreichen Stoff des BMS als Unterricht gestalten kann. 

Da die Kosten für das Abhalten eines Webinars weitaus geringer sind als für einen Vorbereitungskurs, sind diese Veranstaltungen meist günstiger. Darüber hinaus wird man mehrere Wochen von einem erfahrenen Webinarleiter begleitet und hat einen Ansprechpartner bei schwierigen Themen und Problemen mit Untertests.

Wir bieten gleich zwei Webinare in mehreren Zeitschienen an:

  1. das BMS-Webinar
  2. das MedAT-Webinar (KFF, SEK und TV)

Das besondere am BMS-Webinar ist, dass es sich vollständig am Lernskript für den BMS orientiert und 5 Wochen lang geht. Das BMS-Webinar wird zu 100% weiterempfohlen.

Das MedAT-Webinar ist auf seine eigene Art herausragend. Es geht 6 Wochen lang und beinhaltet ganze 6 komplette Testsimulationen. Das MedAT-Webinar wird zu 100 % weiterempfohlen.

MedAT-Mentoring - variable Kosten, sehr hoher Effekt

Unter MedAT-Mentoring oder -Coaching  versteht man die persönliche Begleitung eines Bewerbers bei seiner MedAT-Vorbereitung durch einen erfahren Medizinstudenten. Diese Form des Unterrichts ist zwar neu, hat sich jedoch als hochgradig effektiv bewiesen. Bei dieser Art des Unterrichts wird nämlich auf persönliche Schwächen intensiv eingegangen und der Menteé wird von einem persönlichen Mentor über eine gewisse Zeit ausführlich betreut.

Wenn du mehr über das Mentoring erfahren möchtest, dann geh auf die Seite der Mentoren für den MedAT.

Welcher Anbieter ist der Beste für die MedAT-Vorbereitung?

An dieser Stelle fragst du dich bestimmt: Ich kenne jetzt alle möglichen Lernunterlagen und -methoden, doch für welchen Anbieter entscheide ich mich?

Wir empfehlen dir aus reinem Hausverstand, die Unterlagen nach Qualität und Vertrauenswürdigkeit zu beurteilen. Wir von get-to-med sind ein Komplettanbieter von allen Kategorien der Lernunterlagen und des Unterricht. Und wir arbeiten mit Elsevier und dem Deutschen Ärzteverlag zusammen – zwei Unternehmen die die moderne Medizin bei ihrer Entstehung quasi begleitet haben. Behalte das im Hinterkopf, wenn du die weiteren Texte auf dieser Seite durchliest.

3. Wieviel Prozent muss man beim Aufnahmetest erreichen, um einen Studienplatz zu erhalten?

Die Zulassung und Ablehnung von Testteilnehmern beim MedAT wird anhand eines Prozentwertes berechnet. Diesen Prozentwert hat einen Namen. Man nennt ihn den Gesamtwert. Welchen Gesamtwert du erreichen musst um einen Studienplatz zu erhalten, erfährst du weiter unten.

Vergabe der Studienplätze beim MedAT

Es gibt für das Humanmedizinstudium insgesamt 1596 Studienplätze. Für das Zahnmedizinstudium gibt es 144 Studienplätze. Die Aufteilung der Studienplätze auf die Standorte sieht wie folgt aus:

Humanmedizin

  • MedUni Wien – 660
  • MedUni Innsbruck – 360
  • MedUni Graz – 336
  • JKU Linz – 240

Zahnmedizin

  • MedUni Wien – 80
  • MedUni Innsbruck – 40
  • MedUni Graz – 24
  • JKU Linz – 0

Aktuelle, offizielle Informationen zu den Studienplätzen findest du auf medizinstudieren.at.

Du musst dich während der Anmeldung für den MedAT für einen der vier Studienorte (Wien, Graz, Linz und Innsbruck) entscheiden. Du kannst dich auch für mehrere Standorte anmelden, damit du die Entscheidung des Studienortes nachhinten verzögerst. Hast du am Test teilgenommen, wirst du anhand deines Gesamtwertes in eine Liste mit allen Testteilnehmern deines Studienortes vom Besten Ergebnis beginnend gereiht. Es wird für jeden Standort also eine eigene Liste erstellt. 

Möchtest du Humanmedizin studieren, gilt folgendes: Die Teilnehmer dieser Liste werden abhängig vom Herkunftsland ihrer Hochschulzugangsberechtigung in Kontingente eingeteilt. Näheres zur Kontingentverteilung findest du hier.

Das Ziel deiner MedAT-Vorbereitung - so erhältst du eine Zusage

Das ultimative Ziel deiner Vorbereitung ist es natürlich, einen Studienplatz zu erhalten. Wie schaffst du das? In dem du einen Gesamtwert erreichst, der für den gewählten Studienort eine Zusage bringt. Dafür musst du die Zulassungsgrenzen der letzten Jahre kennen und besser sein als diese. Die Zulassungsgrenzen der letzten Jahre findest du hier.

Grob geschätzt liegt die Grenze in allen Kontingenten und allen Studienorten bei ca. 80 % des Gesamtwertes. Deswegen erhältst du sicher eine Zusage beim MedAT, wenn du einen Gesamtwert von ca. 85 % erreichst.

Wichtig: Das ist also das Ziel deiner MedAT-Vorbereitung. In den nächsten Wochen und Monaten solltest du immer wieder überprüfen, wie dein Gesamtwert ist und deine Vorbereitung so anpassen, dass du beim MedAT dann auch 85 % Gesamtwert erreichst.

Eine kleine Hilfestellung: Du kannst mit diesem kostenlosen Rechner hier deine Punktwerte eintragen und erhälts den errechneten Gesamtwert (und sogar Feedback):

Errechne dein MedAT-Ergebis (mit Feedback!)

Jetzt fragst du dich sicher, was du lernen sollst, damit dein Gesamtwert besser wird. Wir haben dir alle Prüfungsthemen mit Erläuterungen auf einer separaten Seite zusammengetragen. Wenn du gleich wissen möchtest, welchen Stoff du genau in deiner MedAT-Vorbereitung lernen musst, dann klicke hier.

4. Optimale Dauer der MedAT-Vorbereitung

Jeder Teilnehmer des MedAT hat eine individuelle Situation. Manche waren auf einem technischen Gymnasium, andere hatten ab der Oberstufe gar kein Physik. Manche kommen direkt von der Schule und andere studieren als Überbrückung bereits einen anderen Studiengang als Medizin oder Zahnmedizin. Im folgenden geben wir dir Empfehlungen für eine Vorbereitungszeit in Monaten. Dabei gehen wir davon aus, dass du in der Woche durchschnittlich an 5 Tagen je 3 h lernst.

Wichtig: Unsere Empfehlungen basieren auf statistischen Auswertungen von früheren MedAT-Teilnehmern. Wir haben tausende von ihnen befragt und haben herausgefunden, dass ab einer bestimmte Länge der MedAT-Vorbereitung die Chancen für eine Zusage sehr schnell steigen.

MedAT-Vorbereitung Dauer für BMS - je nach Situation

Hast du von den Themen des BMS überhaupt keine Ahnung, empfiehlt sich eine Vorbereitungszeit von mindestens 3 Monaten für den BMS.

Hast du den BMS aber schon vor einer Weile mal gelernt oder studierst z. B. bereits Molekularbiologie und kannst dir die Prüfungsfächer so legen, dass du die Themen des Basiskenntnistest in deinem Studium abhandelst, empfehlen wir eine Vorbereitungszeit von mindestens einem Monat für den BMS.

MedAT-Vorbereitung Dauer für TV, KFF und SEK

Da die Testteile KFF, SEK und TV nicht in der Schule oder in Studiengängen unterrichtet weerden, kann man hier eine pauschale Aussage treffen. Teilnehmer, die eine Studienplatzzusage erhalten bereiten sich für KFF, SEK und TV ca. 2 Monate vor und das solltest du auch tun. 

MedAT-Vorbereitung Dauer: insgesamt

Unterm Strich kann man folgendes sagen: es sollte die durchschnittliche Dauer der MedAT-Vorbereitung zwischen 3 – 6 Monaten liegen.

Personen, die kürzer lernen, erhaltenen weitaus seltener eine Zusage als solche die 3 – 6 Monate lernen. Wichtig ist auch, dass der Gesamtwert nicht sehr viel höher wird, wenn man länger als 6 Monate lernt.

Stattdessen sollte man lieber in seiner Vorbereitung viele Testsimulationen machen.

Was machst du, wenn du nur noch einen oder zwei Monate zum Lernen auf den MedAT hast?

Solltest du erst kurz vor dem MedAT anfangen zu lernen, gibt es nur eine Chance, wie du eventuell einen Studienplatz erhältst: du führst bis zum Testtag viele Testsimulationen durch und arbeitest gezielt an deinen Schwächen.

5. Testsimulationen bei der MedAT-Vorbereitung

Alle erfolgreichen MedAT-Teilnehmer machen Testsimulationen – ohne Ausnahme. Eine Testsimulation ist der Beste weg, deinen derzeitigen Kenntnisstand herauszufinden und darüber hinaus Prüfungsfragen zu lernen. Wir empfehlen dir daher mindestens 5 – 6 Testsimulationen während deiner Vorbereitung durchzuführen und mindestens einmal eine Testsimulation vor Ort zu machen (also mit einem echten Trainer und dem Ablauf des MedAT).

Warum wir so leidenschaftlich für Testsimulationen sind.

Testsimulationen verbessern deinen MedAT-Gesamtwerk mit wissenschaftlicher Präzision. Eine sehr große Meta-Studie aus Münster aus dem Jahr 2018, beweist, dass man nicht nur beim Wissensteil, sondern auch beim kognitiven Teil von Aufnahmeprüfungen sein Ergebnis mit Testsimulationen verbessert. Dieser Umstand ist in der Wissenschaft so gefestigt, dass er sogar einen eigenen Namen hat: der “Retest-Effekt“.

Auch unsere eigenen Befragungen von früheren Bewerbern zeigen, dass solche, die viele Testsimulationen machen, bessere Ergebnisse haben. Hier siehst du die Entwicklung der Gesamtwerte von Teststeilnehmern, die eine unterschiedliche Anzahl an Testsimulationen durchgeführt haben:

Statistik medat steigerung nach gesamtwerten

In einer größeren Vergrößerung sind Simulationen von Prüfungen auch ein entscheidender Faktor von Lernstrategien der besten Studierenden auf der Welt. Douglas Barton, der Geschäftsführer von Elevate Education, hat das in einem Ted-Talk sehr schön erklärt:

Weil es so gut funktioniert, haben wir seit 2018 unsere eigenen Testsimulationen für den MedAT. Kaufe dir hier die neueste Version (die Testsimulationen beinhalten immer neue Fragen!):

MedAT Testsimulation Alpha get to med Vorbereitung Cover

MedAT-Testsimulation: Alpha

Wir haben eine hervorragende Testsimulation für dich. Sie ist für 2021 aktualisiert und simuliert den MedAT vollständig. Außerdem kannst du dein Ergebnis ausrechnen lassen und es mit dem Ergebnis anderer vergleichen.

6. Lohnt sich ein Vorbereitungskurs bei der MedAT-Vorbereitung?

Wenn du noch gar nicht weißt, was MedAT-Vorbereitungskurse sind, dann lese dir diesen kurzen Absatz durch.

Zu der Frage, ob man einen oder mehrere MedAT-Vorbereitungskurse für die MedAT-Vorbereitung durchführen soll oder nicht, gibt es zwei klare und ebenso entgegengesetzte Positionen: 

  1. Einmal ein klares Nein, von den Universitäten
  2. Der Umstand, dass trotzdem sehr viele Bewerber Vorbereitungskurse in Anspruch nehmen

Das Thema ist also umstritten. An diesem Punkt macht es daher Sinn, das Ganze einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Was bringt mir ein MedAT-Vorbereitungskurs?

Egal bei welchem Anbieter: Bei MedAT-Vorbereitungskursen wird das Rad nicht neu erfunden. Bei einem Kurs werden nämlich für gewöhnlich die Testteile Textverständnis, Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten und Sozial-emotionale Kompetenzen behandelt. Der Unterricht aller Themen umfasst gewöhnlich je eine Einleitung mit Regeln und Begebenheiten des Untertests (z. B. Figuren zusammensetzen). Dann lernt man verschiedene Bearbeitungsstrategien der Untertests. Schlussendlich haben viele Vorbereitungskurse meistens auch noch eine Testsimulation.

(Der BMS ist zu umfassend, weshalb es selten Kurse gibt, die diesen in 3 – 5 Tagen unterrichten. Das ist unseres Erachtens auch nicht sinnvoll.)

Für wen eignet sich ein MedAT-Vorbereitungskurs?

Der wichtigste Effekt eines Vorbereitungskurses ist der, dass er den sogenannten “warm up-Effekt” verhindert. Darüber hinaus lernt man Bearbeitungsstrategien, mit denen man die einzelnen Untertests effektiver lösen kann. Weil das eben Genannte Eigenschaften sind, die gut vorbereitete Bewerber bereits haben, lohnen sich Vorbereitungskurse besonders für folgende Bewerber:

  • Bewerber, die den MedAT zum ersten Mal absolvieren werden
  • Bewerber, deren Gesamtwert bei unter 60 % liegt
  • Bewerber, die große, andauernde Probleme mit einem oder mehreren Untertest haben

Allen anderen Bewerbern empfehlen wir einen MedAT-Vorbereitungskurs nicht.

Wie teuer sind MedAT-Vorbereitungskurse tatsächlich?

Je nachdem welchen Anbieter du wählst und welchen Umfang dein Vorbereitungskurs haben soll ist ein Kurs mäßig bis sehr teuer. Die Preisspanne bei MedAT-Vorbereitungskursen bewegt sich von 199 € – 2000 €.

Es gibt eine tolle Organisation die euch einen großen Teil der Kurskosten zurückerstattet. Der Name der Organisation lautet: NÖ studiert Medizin. Das Land Niederösterreich fördert mit dieser Organisation Bewerber, die an Vorbereitungskursen teilgenommen haben mit bis zu 350 €

Vor- und Nachteile von MedAT-Vorbereitungskursen

Im Folgenden fassen wir die Vor- und Nachteile von MedAT-Vorbereitungskursen zusammen.

Vorteile von Vorbereitungskursen

Vorteile
  • Verhinderung "Warm up"-Effekt
  • Lernen neuer Bearbeitungsstrategien
  • Zeitersparnis beim Lernen
  • Insiderwissen von erfahrenen Trainern
  •  

Nachteile von Vorbereitungskursen

Nachteile
  • Hoher Preis
  • Verbesserung des Gesamtwertes nicht zu erwarten
  • BMS wird so gut wie nie behandelt
  • Ist an einen Ort gebunden (meist Großstadt, z. B. Wien)
  •  

Als Fazit können wir zusammenfassen:

Wenn du ein Neuling bist was die MedAT-Vorbereitung angeht, lohnt es sich einen Vorbereitungskurs zu machen. Wenn du ein wenig Erfahrung in Sachen MedAT hast, ist es aber herausgeworfenes Geld.

Das gilt jedoch nicht für das MedAT-Bootcamp! Diese Veranstaltung ist nämlich nicht dafür gemacht, Neulinge einzuführen, sondern deinen Gesamtwert zu steigern (bis zu 18 % in 4 Tagen). Informiere dich hier.

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