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Nur 3 Monate auf den MedAT lernen – Kann man ihn trotzdem schaffen?

Diese Frage ist relativ schnell beantwortet: Ja das kann man! Die viel spannendere Frage ist allerdings: Wie geht das? Und genau dazu bekommst du jetzt die ultimative Anleitung.

Den Stoff des gesamten MedAT lernt man nicht in ein paar Tagen, so viel steht fest. Aber wie lange sollte man sich mindestens Zeit nehmen, um gegenüber der Konkurrenz eine Chance zu haben? Das kommt vor allem auf zwei Dinge an: 1. Dein Vorwissen und 2. Die Zeit, die du pro Tag aufwenden kannst. Mit 3 Monaten an intensiven Vorbereitungen und effektivem Vorgehen ist man aber auf jeden Fall nicht aus dem Rennen. Einige von meinen Studienkollegen haben den Test ebenfalls mit nur etwa 3 Monaten lernen bestanden. Ich kann dir also aus erster Hand erzählen, wie das klappen kann und worauf du unbedingt achten musst. Eines hatten sie aber alle gemeinsam: den Willen, es zu schaffen.

Genug geredet! Lass uns gemeinsam ansehen, wie du vorgehen musst, um innerhalb von 3 Monaten deine Höchstform zu erreichen.

1. Die beste Strategie

Bevor du überhaupt mit irgendetwas startest, solltest du dir eine gute Strategie zurechtlegen. Damit meine ich eine Kombination aus einem Lernplan und einer Lernroutine. Hinsichtlich der Lernpläne solltest du gleich zwei verschiedene Arten davon ausarbeiten. Zuerst einen Übersichtsplan, in dem grob eingezeichnet ist, wann du womit fertig sein willst und in den du wichtige Termine einträgst. Dazu gehören Testsimulationen, wichtige Kurse und natürlich der Testtag selbst.

Um das alles richtig einschätzen zu können, solltest du dir erstmal ansehen, welche Untertests und welche Stoffmengen dich in etwa erwarten. Hast du ein großes Vorwissen in den Naturwissenschaften, wirst du vermutlich innerhalb von ein paar Wochen mit allen Themen des BMS durch sein. Fängst du von null an, wirst du die Zeit vermutlich ausreizen müssen und zumindest zwei Monate brauchen, um alles einmal gut gelernt zu haben.

Außerdem gibt es einige Untertests, bei denen zuerst die Strategien gelernt werden müssen, bis man mit dem Üben der Testsets beginnt. Dazu gehören vor allem Textverständnis und Gedächtnis und Merkfähigkeit. Es macht also Sinn, deine Vorbereitungen mit diesen zwei Untertests zu beginnen. Kurz danach solltest du das Figuren Zusammensetzen und die Wortflüssigkeit ins tägliche Lernen miteinbauen. Beides sind für gewöhnlich Untertests, bei denen die meisten Studienbewerber Schwierigkeiten haben und die man relativ lange trainieren muss, um auf ein stabiles Niveau zu kommen. Was du erstmal eher außen vor lassen kannst, sind die sozial-emotionalen Kompetenzen. Bei denen reicht es in der Regel, sie hin und wieder in die Vorbereitungen einzustreuen, wobei vor allem beim Sozialen Entscheiden auf das Erlernen der Strategie nicht vergessen werden darf.

Für den jeweiligen Tagesablauf, also deine Lernroutine, gibt es von uns eine ganz klare Empfehlung: Bau deinen Lerntag genau so auf, wie auch der MedAT aufgebaut ist. Das heißt, du übst am Vormittag für mehrere Stunden für den BMS und machst danach eventuell noch etwas für Textverständnis. Dann gibt’s eine einstündige Mittagspause. Im Anschluss solltest du Übungssets von verschiedenen Untertests des KFF über den Nachmittag verteilt abwechseln.

Mit diesen Lernplänen und Routinen kommst du nicht durcheinander, übersiehst nichts und sitzt am Ende nicht mit Nervenzusammenbruch vor deinen Unterlagen.

2. Der passende Lerntyp

Um die perfekte Lernstrategie und passende Unterlagen für dich zu finden, ist es zuerst wichtig, deinen Lerntyp zu kennen. Grundsätzlich wird zwischen folgenden vier Lerntypen unterschieden:

 

Die wenigsten Menschen sind wirklich zu 100% auf einen dieser Lerntypen zugeschnitten. Meistens ist man eine Mischung aus zwei oder mehr davon. Um herauszufinden, wie du am besten lernst, solltest du kurz auf folgenden Link klicken à https://www.get-to-med.com/medat-lerntypen

 

Fertig? Dann kannst du jetzt hoffentlich etwas besser einschätzen, wie du deine Lernzeit effektiv nutzt. Aber wie münzt man das jetzt auf die Unmengen an Vorbereitungsunterlagen um? Dazu komme ich im nächsten Punkt.

3. Die richtigen Unterlagen

Kurse – Skripten – Lernplattformen. Und bei jedem davon nochmal gefühlt 1000 verschiedene Optionen. Die Angebote für deine MedAT-Vorbereitungen scheinen endlos zu sein. Woher soll man da wissen, was das Richtige ist, ohne unnötig Geld auszugeben? Nun ja, zunächst ist es, wie oben erwähnt, wichtig seinen Lerntyp zu kennen. Du findest hier einige Vorschläge von Lernmaterialien und -möglichkeiten passend zu deinem Lerntyp.

  • Auditiver Lerntyp: Live-Kurse mit Vorlesungscharakter oder online Videokurse
  • Visueller Lerntyp: klassische Skripten und (Video-)Kurse mit viel Bildmaterial
  • Kommunikativer Lerntyp: eigene Zusammenfassungen und Lern-Buddy-System
  • Motorischer Lerntyp: Bewegung parallel zu verschiedensten Unterlagen

Bist du eine Mischform aus visuellem und kommunikativem Lerntyp? Dann macht es Sinn, dir die für dich passenden Skripten zuzulegen und dir den ein oder anderen Kurs reinzuziehen. Parallel dazu triffst du dich mit deinem Lernbuddy und ihr tauscht euch über den Stoff aus.

Bist du eher eine Mischung aus auditivem Lerntyp und motorischem Lerntyp? Kein Problem. Am besten du hörst dir in einem Kurs die besten Tipps und Tricks zum KFF oder den Stoff des BMS an und machst zusätzlich nebenbei möglichst monotone Bewegungen, wie Laufen oder den Abwasch.

Ein Mischtyp aus kommunikativem und motorischem Lerntyp könnte sich beispielsweise selbst den gerade gelernten Stoff erklären und währenddessen durch den Garten spazieren und wild herumfuchteln – so habe ich das zumindest gerne gemacht. Sieht blöd aus, ist aber echt effektiv.

4. Die realistischste Simulation

Das Wort hast du bei uns vermutlich schon 1000 Mal gelesen und gehört. Da man es aber nicht oft genug erwähnen kann, hier das 1001. Mal: Mach unbedingt Testsimulationen! Die Betonung liegt in dem Fall auf dem Plural. Eine Testsimulation ist top. Aber erst bei wiederholten Simulationen siehst du deinen Fortschritt und kannst richtig beurteilen, wo du noch Schwächen hast und wie du im Vergleich zu deiner Konkurrenz stehst. Dabei lautet die magische Zahl „6“. Anhand der folgenden Statistik, bei der wir über tausend Testteilnehmer:innen befragt haben, siehst du, dass der Gesamtwert beim MedAT mit der Anzahl der durchgeführten Simulationen zunimmt. Teilnehmer, die an sechs Testsimulationen teilgenommen haben, konnten durchschnittlich ein Ergebnis von über 80% erreichen und somit im Schnitt auch einen der begehrten Studienplätze ergattern.

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Die Testsimulationen vor Ort sind übrigens das, was dem Testtag am nächsten kommt. Gerade jedem MedAT-Neuling, aber auch allen anderen, würde ich daher wärmstens empfehlen, zumindest an einer Live-Simulation gegen Ende der Vorbereitungszeit teilzunehmen.

5. Die größtmögliche Effizienz

Dazu gehört, neben den bereits genannten Punkten, noch eine wichtige Sache: Das Gleichgewicht zwischen deinen Stärken und Schwächen zu finden. Es ist sicher nicht zweckmäßig, sich nur auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Auch, wenn das die angenehmste Art der Vorbereitung wäre. Genauso falsch wäre es aber, sich ausschließlich mit den Untertests herumzuschlagen, bei denen man Schwierigkeiten hat. Um dein Ziel zu erreichen, wirst du wohl oder übel an beidem hart arbeiten müssen.

Mit Ziel ist beim MedAT ein Gesamtwert von 85% gemeint. Diese Zahl ist nicht willkürlich gewählt, sondern ein für dich sicherer Prozentsatz, bei dem du mit einem Studienplatz rechnen darfst. Ausnahmsweise macht es hier mal Sinn, nicht auf das große Ganze zu achten, sondern auf jeden Untertest einzeln. Spekulier also nicht mit den Prozenten herum, indem du glaubst, schwierigere Themen außen vor lassen zu können, weil du „dafür bei anderen besser bist“. Es gibt nämlich beim MedAT jedes Jahr die ein oder andere Überraschung. Damit ist gemeint, dass es jährlich Untertests gibt, die außergewöhnlich schwierig sind. Im letzten Jahr war das beispielsweise das Textverständnis. Wenn es da nämlich genau einen der wenigen Untertests trifft, bei denen du dich sicher gefühlt hast, könnte dich das um den Erfolg bringen. Zum Glück kannst du das aber umgehen, indem du schlauer bist als deine Konkurrenz und beim Vorbereiten so lernst, dass du bei jedem einzelnen Untertest auf über 85% kommst.

Zusätzlich empfehlen wir dir, so oft und so viel wie möglich über dem Testniveau zu trainieren. Das können mehr als 10 Buchstaben bei Wortflüssigkeit sein, komplizierte Zahlenfolgen oder ungewöhnlich lange Texte beim Textverständnis. Mach dir vor allem bei TV und beim KFF das Leben also nicht zu einfach.

Beim BMS hingegen, solltest du aufpassen, dass du dich nicht in Details verlierst. Das passiert schneller als man denkt und hat leider keinen Mehrwert. Eher im Gegenteil: Die wertvolle Zeit, die dadurch verloren geht, äußert sich in einer niedrigen Punktzahl bei den viel häufiger gefragten Themen. Die Devise hierfür lautet wie so oft: Qualität vor Quantität.

Falls du dir zu den einzelnen Untertests noch spezifischere Strategien und Tipps einholen möchtest, kannst du gerne hier vorbeischauen: https://www.get-to-med.com/medizinstudium-blog-medat-tms-ems. Unter dem Thema Wie du alle Punkte beim MedAT erreichst findest du zu allen Untertests (BMS, Textverständnis, KFF und SEK) wertvolle Infos. So kommst du möglichst effizient auf eine unschlagbare Punktzahl.

Was in jedem Fall eine gute Idee ist, ist das Durchblättern der Altfragen. Das hat zum einen den Vorteil, dass du ganz genau weißt, welche Stoffgebiete schon gut sitzen und wo du nochmal üben musst. Zum anderen lernst du dadurch die Fragenkonstellationen und den Tiefgang genau in der Form kennen, die dich beim MedAT erwartet. Dazu haben wir für dich natürlich schon genau das richtige Dokument parat: https://www.get-to-med.com/medat-altfragen-themen

6. Die absolute Disziplin

Leider kann ich dir hier nur diesen einen Tipp geben: Vergiss nie, wofür du das alles machst. Wenn du ernsthaft zweifelst, hast du schon verloren. Du bist natürlich nicht alleine mit dem großen Traum Ärztin oder Arzt zu werden. Es ist also nicht die Frage, ob du es schaffen möchtest, sondern was es dir wert ist. Viele deiner Konkurrenten verlieren auf dem beschwerlichen Weg bis zum MedAT ihren Ehrgeiz und ihre Motivation. Am Ende können jedoch nur diejenigen bestehen, die stark genug waren und die ganzen Monate hindurch ihren Willen behalten konnten. Das heißt nicht, dass du nicht auch mal kurz verzweifeln darfst. Stark zu sein bedeutet menschlich zu sein und jeden Tag neu über sich hinaus zu wachsen.

Fazit

Wir haben nun alle wichtigen Punkte besprochen, die dich gemeinsam mit deiner eigenen Motivation in den nächsten drei Monaten so richtig in die obere Liga des MedAT katapultieren werden. Beginn damit, dir einen Lernplan als Übersicht und einen Wochenplan für deine tägliche Routine zu machen. Als nächstes gilt es herauszufinden, welche der 5 Lerntypen auf dich zutreffen. Hast du das gemacht, ist es an der Zeit, die passenden Unterlagen zusammenzusuchen. So kannst du einschätzen, ob Kurse, Skripten, Lernpartner oder doch eher e-Learning für dich in Frage kommen. Was du auf jeden Fall mehrmals machen solltest sind Testsimulationen. Je mehr sich diese am echten MedAT orientieren, desto besser. Live und vor Ort ist dabei die klare Empfehlung. Dass du deinen Lerntag am besten an die Struktur des Testtages anlehnst, weißt du jetzt auch schon. Zusätzlich macht es Sinn Altfragen durchzuschauen, um deine Vorgehensweise regelmäßig neu zu evaluieren.

Damit du schon jetzt einen kleinen Überblick hast, den du immer bei dir tragen kannst, siehst du hier unsere für dich angefertigte Timeline. Dort sind einige wichtige Hilfspunkte eingezeichnet, an denen du dich orientieren kannst. In der linken Spalte, siehst du einen Vorschlag und eine Einschätzung beim Lernen für den BMS. Und für den extra Schub Motivation zwischendurch habe ich noch ein paar passende Zitate für dich umgedichtet. Die Timeline kann dich die nächsten Monate anleiten und dich in deinen Vorbereitungen begleiten. Die nächsten zwölf Wochen so richtig Vollgas zu geben, kann aber nur eine Person: Und zwar du!

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