I.IDie menschliche Zelle

  • I. Biologie
  • I.I Die menschliche Zelle
  • I.I.I Zellkern
  • I.I.II Zytoplasma
  • I.I.III Zellmembranen
  • I.I.IV Mitochondrien
  • I.I.V endoplasmatisches Retikulum
  • I.I.VI Golgi-Apparat
  • I.I.VII Lysosomen
  • I.I.VIII Zentriolen
  • I.I.IX Zytoskelett
  • I.I.X Zellkontakte
  • I.I.XI Kinozilien, Geißeln, Mikrovilli
  • I.I.XII Stofftransport
  • I.II Der menschliche Körper - Grundlagen der mikro- und makroskopischen Anatomie und Physiologie
  • I.II.I Gewebe
  • I.II.II Organsysteme:
  • I.II.II.I Verdauungssystem
  • I.II.II.II Herz-Kreislauf-Sytem; Blut; Lymphe
  • I.II.II.III Atmungssystem
  • I.II.II.IV Nervensystem
  • I.II.II.V Sinnesorgane und Haut
  • I.II.II.VI Endokrines System
  • I.II.II.VII Immunsystem
  • I.II.II.VIII Harnsystem
  • I.II.II.IX Fortpflanzungssystem:
  • I.II.II.IX.I männliche Geschlechtsorgane, Spermien
  • I.II.II.IX.I weibliche Geschlechtsorgane, weiblicher Zyklus, Eizelle
  • I.III Grundlagen der Frühentwicklung des Menschen
  • I.III.I Befruchtung bis Einnistung
  • I.III.II Keimblätter
  • I.III.III Grundzüge der Embryonal- und Fetalentwicklung
  • I.III.IV Plazenta
  • I.III.V Schwangerschaft
  • I.IV Genetik
  • I.IV.I Mendelsche Regeln
  • I.IV.II Zellteilung
  • I.IV.III Mitose
  • I.IV.IV Meiose
  • I.IV.V Chromosomentheorie der Vererbung
  • I.IV.VI Grundlagen
  • I.IV.VII Gen-Kopplung
  • I.IV.VIII Crossing-over
  • I.IV.IX Nichtchromosomale Vererbung
  • I.IV.X Mitochondrien
  • I.IV.XI Aufbau des Genoms bei Eukaryoten
  • I.IV.XII Mutationen
  • I.IV.XIII Gen-Mutationen
  • I.IV.XIV Chromosomen-Mutationen
  • I.IV.XV Genom-Mutationen
  • I.IV.XVI Auslöser von Mutationen
  • I.V Molekulare Genetik
  • I.V.I DNA
  • I.V.II Aufbau
  • I.V.III Replikation
  • I.V.IV Reparatur
  • I.V.V Vom Gen zum Merkmal
  • I.V.VI Genetischer Code
  • I.V.VII Aufbau eukaryotischer Gene
  • I.V.VIII Informationsfluss Gen zum Protein
  • I.V.IX RNA und Splicing
  • I.V.X Proteinsynthese
  • I.VI Evolution
  • I.VI.I Entstehung des Lebens
  • I.VI.II Chemische Evolution (+Versuch von Mille)
  • I.VI.III Biogenese und Protobionten
  • I.VI.IV Endosymbiontentheorie
  • I.VI.V Grundeigenschaften der Lebewesen
  • I.VI.VI Evolutionstheorie
  • I.VI.VII Darwin
  • I.VI.VIII Artbegriff
  • I.VI.IX Artbildung
  • I.VI.X Evolutionsfaktoren
  • I.VI.XI Mutation
  • I.VI.XII Gendrift
  • I.VI.XIII Genetische Rekombination
  • I.VI.XIV Entwicklung des Menschen
  • I.VII Ökologie
  • I.VII.I Wechselbeziehungen zw. Organismus und Umwelt
  • I.VII.II Abiotische Faktoren
  • I.VII.III Biotische Faktoren
  • I.VII.IV Lebensraum und Population
  • I.VII.V Ökologische Nische
  • I.VII.VI Biologisches Gleichgewicht
  • I.VII.VII Ökosysteme
  • I.VII.VIII Nahrungsbeziehungen
  • I.VII.IX Energiefluss
  • I.VIII Immunbiologie
  • I.VII.IX Antikörper
  • I.VII.IX Gene der Antikörper
  • I.VII.IX Blutgruppen

  • Kurzfassung
    Eine Zelle ist die kleinste lebende Einheit aller Organismen. Man unterscheidet Einzeller und Mehrzeller. Besteht das Lebewesen aus vielen Zellen (Vielzeller) können Zellen zu funktionellen Einheiten verbunden sein und dadurch Gewebe bilden.

    Der menschliche Körper besteht aus mehreren hundert verschiedenen Zell- und Gewebetypen. Evolutionsbiologisch betrachtet und im Vergleich zu Einzellern haben die Zellen von Vielzellern größtenteils ihre Fähigkeit für sich allein leben zu können verloren und haben sich auf eine Arbeitsteilung in Geweben spezialisiert.
    Grundlagen

    Jede Zelle stellt ein strukturell abgrenzbares, eigenständiges und selbsterhaltendes System dar. Sie ist in der Lage, Nährstoffe aufzunehmen und die darin gebundene Energie durch Stoffwechsel für sich nutzbar zu machen.
    Neue Zellen entstehen durch Zellteilung.
    Die Zelle enthält die Informationen für all diese Funktionen bzw. Aktivitäten. Zellen haben grundlegende Fähigkeiten, die als Merkmale des Lebens bezeichnet werden, wobei nicht jede Zelle alle diese Eigenschaften haben muss.

    Im Laufe der Evolution haben sich zwei verschiedene Gruppen von Lebewesen gebildet, die sich durch die Struktur ihrer Zellen stark unterscheiden: zum einen die Prokaryoten, die aus einfach gebauten Zellen ohne Zellkern bestehen, und zum anderen die Eukaryoten, die aus Zellen bestehen, die wesentlich komplizierter strukturiert sind und einen Zellkern besitzen. Prokaryoten und Eukaryoten können sowohl als Einzeller als auch als Mehrzeller auftreten.

    Meistens teilen sie sich Funktionen und sind oft einzeln nicht mehr lebensfähig. Durch die Spezialisierung in Vielzellern sind die oben beschriebenen Fähigkeiten eingeschränkt. Die Größe von Zellen variiert stark.

    Prokaryoten vs. Eukaryoten

    Prokaryoten


    Prokaryotische Zellen besitzen keinen echten Zellkern wie die eukaryotischen Zellen und weisen eine einfachere innere Organisation im Vergleich zu den eukaryotischen Zellen auf. Zu ihnen gehören die Bakterien und die Archaeen. Sie treten meist als einzellige Organismen auf. Prokaryotische Zellen kann man im Allgemeinen durch folgende Merkmale von den eukaryotischen Zellen unterscheiden:

    ● Sie besitzen eine einfachere Struktur als eukaryotische Zellen, sie bilden seltener Kompartimente.
    ● Die DNA liegt frei im Cytoplasma vor und ist nicht durch Histone (spezielle Proteine) stabilisiert , ist also nicht in einem echten Chromosom organisiert. Sie ist auf engem Raum angeordnet und wird als Nucleoid bezeichnet.
    ● Das Genom besteht meist nur aus einem einzelnen DNA-Molekül, welches als „Bakterienchromosom“ bezeichnet wird. Oft ist dieses DNA-Molekül in sich geschlossen.
    ● Die Zellhüllen sind häufig komplex aufgebaut, teilweise sogar mit zwei Membranen.
    ● Die Ribosomen sind immer kleiner (Sedimentationskoeffizient 70 S) als in eukaryotischen Zellen (80 S).

    Prokaryoten zeichnen sich durch ein weites Spektrum physiologischer und ökologischer Typen aus.


    Viele leben parasitär, symbiotisch oder saprovor, einige sind pathogen (krankheitserregend). Häufig enthalten sie Plasmide.


    Weiterhin besitzen Prokaryoten nur beschränkt die Fähigkeit, sich zu differenzieren, zum Beispiel bei der Sporenbildung.


    Eukaryoten


    Der wesentliche Unterschied zu prokaryotischen Zellen (Procyten) ist die Existenz eines Zellkerns mit einer Kernhülle um die in Chromosomen organisierte DNA. Die Kernhülle besteht aus zwei Membranlagen mit Zwischenraum, einer sog. Doppelmembran, und ist typischerweise etwa 15 Nanometer dick.

    Eukaryotische Zellen sind wesentlich differenzierter als prokaryotische.



    Unterschiede zwischen pflanzlichen, tierischen und Pilz-Zellen

    Zellen von Tieren, Pflanzen und Pilzen gehören zu den eukaryotischen Zellen, aber es gibt einige Unterschiede in ihrer Struktur. Im Folgenden werden charakteristische Unterschiede tabellarisch aufgelistet.

    Tabelle über eukaryotische Zellen bzw. Zellformen bei get-to-med
    Quellen
    # Quellen
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    https://de.wikipedia.org/wiki/Zelle_(Biologie)