Nervensystem

Skriptum

  • ZNS
    • Gehirn und Rückenmark
    • zentrale Reizverarbeitung
    • Integration und Koordination der aus der Peripherie einlaufenden sensorischen Reize
    • willkürliche Motorik
    • Ort des unbewussten und bewussten Denkens

 

  • PNS
    • Somatisches Nervensystem
    • Vegetatives Nervensystem
    • Enterisches Nervensystem
    • Sympathikus
    • Parasympathikus

Gehirn

  • verbraucht 20 % der Nährstoffe und des Sauerstoffs
  • Zerebraler Blutfluss: ca. 15% des Herzzeitvolumens, das Gehirn erhält 700 ml Blut pro
  • Zerebraler Stoffwechsel: unter Normalbedingungen fast ausschließlich Glucose und Sauerstoff

Rückenmark

  • Nervenfasern der afferenten und efferenten Nervenzellen des ZNS
  • außen Rückenmarkshäute: harte und in eine weiche Schicht
  • Von außen nach innen:
    • Periost
    • Pachymeninx spinalis ("harte Rückenmarkshaut")
    • Leptomeninx spinalis ("weiche Rückenmarkshaut")
    • wie Hirnhäute
  • Während des Wachstums des Menschen wächst die Wirbelsäule schneller als das Rückenmark, so dass das Rückenmark auf Höhe des oder 2. Lendenwirbels endet
    • Lumbalpunktion: erst unterhalb des Rückenmarks
  • Querschnitt: schmetterlingsähnliche, graue Form, die außen von einer weißen Substanz umgeben ist:
    • Die weiße Substanz besteht aus den Fortsätzen der Nervenzellen (Axone und Dendriten).
    • Die graue Substanz enthält vor allem die Zellkörper der Rückenmarksneurone, viele Interneurone und Gliazellen. Die Interneurone ermöglichen die direkte Verbindung und Beeinflussung zwischen einzelnen
    • Die Ausziehungen der grauen Substanz im Querschnittsbild werden auch als "Hörner"

  • Jede Membran hat sogenanntes Ruhepotential
  • ungleiche intra- und extrazelluläre Ionenverteilung
  • etwa 60-100 mV
  • Innenseite der Zellmembran ist dabei negativ, die Außenseite positiv
  • Ist der Reiz für eine Nervenfaser stark genug, kommt es zum Aktionspotential, der elektrischen Fortleitung des

Ablauf:

  1. Das Ruhepotential wird in Richtung "Null" hin
  2. Nach Erreichen einer kritischen Reizschwelle (Schwellenpotential) kommt es zum schnellen Anstieg der Natrium-Leitfähigkeit, der
  3. Anschließende Repolarisation mit Ausbildung der vorherigen Ladungsverhältnisse.

  • außerhalb des Schädels und des Wirbelkanals
  • verbindet das ZNS mit den Effektorganen
  • Abgrenzung zwischen PNS und ZNS ist rein topografisch
    • funktionell gesehen sind sie keine eigenständigen Systeme
  • motorischen Nerven liegen die Nervenzellen zum Beispiel mit ihrem Zellkörper im ZNS, während sich der Fortsatz (Axon) im PNS befindet
  • bei sensiblen Nerven der Nervenzellkörper oft im PNS, Fortsatz in das ZNS

 

 

Somatisches Nervensystem
  • Motorik der Skelettmuskulatur
  • willkürlichen und reflektorischen Körperaktionen
Autonomes/vegetatives Nervensystem
  • nicht willkürlich kontrollierbar
  • Teil des PNS
  • 3 Teile
    • Sympathikus (fight or flight)
      • Der Sympathikus ist ein Teil des vegetativen Nervensystems. Durch ihn werden vorwiegend Körperfunktionen innerviert, die den Körper in erhöhte Leistungsbereitschaft versetzen und den Abbau von Energiereserven zur Folge haben. Diese Wirkung bezeichnet man auch ergotrop (eine ergotrope Reaktion dient also der Leistungssteigerung).
    • Parasympathikus (rest or digest)
      • Der Parasympathikus ist als Teil des vegetativen Nervensystems Gegenspieler (=Antagonist) des Sympathikus. Durch ihn werden vorwiegend trophotrope Körperfunktionen innerviert, die der Regeneration des Organismus und dem Aufbau von Energiereserven dienen. Das innere Gleichgewicht (Homöostase) des Organismus wird auch unter seinem Einfluss wieder
    • Enterisches Nervensystem
      • Das Enterische Nervensystem, das im Englischen auch treffend als "second brain" oder "abdominal brain" bezeichnet wird, ist ein komplexes Geflecht aus Nervenzellen, das nahezu den gesamten Gastrointestinaltrakt Die Zahl der Neuronen entspricht etwa der des Rückenmarks.

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